Cover: Hammer - No Way Out
Cover: Hammer - No Way Out

Die Band „Hammer“ – deren Bandname nun nicht sonderlich originell klingt – kommt aus dem italienischen Rom und besteht ganz simpel aus drei Mitgliedern: Riccard, Christian und Arlek. Irgendwie muss ich sofort an Motörhead denken, aber die Musik von „Hammer“ ist anders. Gegründet wurde die Band von Riccard, nachdem er seine alte Band „The Red Rush“ im Sommer 2005 verließ, um eine reine Rock’n’Roll Band im englischen Style zu machen. Es dauerte seine Zeit, bis Christian und Arlek zur Band stießen. Anfangs nannten sie sich noch „Hellrider“, aber später war klar, dass „Hammer“ der passendere Name ist. Nach einigen Vorsing-Sessions, um einen geeigneten Sänger zu finden, beschloss Riccard, diesen Part einfach selbst zu übernehmen. Bass und Sänger? Nein, ich will nicht wieder mit Motörhead anfangen…

Als der Sommer vorbei war stand die Band nun endgültig fest und die Bühnen Roms konnten geentert werden. Im Frühling 2006 veröffentlichte „Hammer“ nach der ersten Demo wieder neue Songs und sie nannten ihr Werk „Ready Motherfucker“. 2006/2007 spielten die Jungs einige Shows in Rom. Nach der Opening-Show von „Uli Jon Roth“ erschien die neue CD „No Way Out“.

Line-Up:


Tracklist:

  1. The Hammer
  2. Infernal Waves
  3. Rock And Roll
  4. Baby No-Stop
  5. Drinking With The Devil
  6. Heavy Metal Machine Gun
  7. Hellmaker
  8. Dog
  9. Priests In Hell
  10. Don’t Make Me Angry

Ihre Musik wird von den verschiedensten Musikstilen beeinflusst. So kann man z.B. deutlich Einflüsse von Rock and Roll, Rhythm and Blues, New Wave Of British Heavy Metal und Thrash Metal heraushören. Und das alles sehr oldschool. Alle Songs sind bluesig angehaucht und der Gesang von Riccard ist eher schreiend und das immer in den höheren Oktaven. Dass bei einer solchen Gesangsart die Stimme ab und zu etwas bricht ist normal. Der Stil ist wie schon erwähnt sehr oldschool und ich würde ihn in die 80er Jahre einordnen. Allerdings klingt auch der Sound ab und zu so, als wären die Songs in den 80er Jahren aufgenommen worden. Gewollt oder ungewollt? Das Songwriting ist absolut gelungen und „No Way Out“ haut dem Hörer feinsten Rock’n’Roll um die Ohren, aber der Gesang ist es, der mich etwas stört. Songs wie „Baby No-Stop“ und „Drinking With The Devil“ sind ganz großes Kino.

Kurz gesagt: Das Album rockt! Ich denke live kommt der Sound noch besser rüber und so werden „Hammer“ mit ihren Songs das Publikum mitreissen können. Ob die sehr gewöhnungsbedürftige Stimme gefällt oder nicht, muss jeder selbst entscheiden. Mir ist sie oft zu extrem, aber: „It’s only Rock’n’Roll, but I like it!“. 7/10 Punkte gibt’s von mir.

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