Auf die Backyard Babies hatte ich mich gefreut, habe ich sie doch damals als sie mit ihrem Album „Making Enemies Is Good„[affi] 2001 bekannt wurden, gerne gehört. Uns bisher habe ich sie tatsächlich noch nie live gesehen. Die Musik stach natürlich aus den restlichen Bands hervor, aber Abwechslung muss schließlich sein.

Auf jeden Fall rockten die Schweden so richtig ab, auch wenn ich mit mehr Moshpit und auch Crowdsurfern gerechnet hatte. Aber es war der letzte Festivaltag, die Sonne bruzelte ordentlich vom Himmel und die Fans von vor 20 Jahren sind halt auch alle nicht jünger geworden ;) Ich jedenfalls habe es ja auch vorgezogen, den Auftritt bei einem schönen Kaltgetränk von den Rängen aus zu beobachten und zu genießen.
Mein Lieblingslied „Brand New Hate“ war glücklicherweise im Set, da kommen doch wieder viele Erinnerungen an die alten Zeiten im Altenberg, Stahlwerk oder Zakk hoch. Nach 14 Songs von 7 verschiedenen Album, wobei „Th1rte3n or Nothing“, „Nomadic“ und „Minus Celsius“ die Zugabe waren, und einem Laune machenden Auftritt verabschiedeten sich die Backyard Babies von ihren Fans.

Auch Armored Saint hatten sichtlich Spaß bei ihrem Auftritt, die Zahl der Crowdsurfer stieg deutlich an, so bekam die bis dahin unterbeschäftigte Security endlich etwas zu tun. In ihrem Set hatten die Kalifornier Songs, die schon lange nicht mehr live gespielt wurden, wie „Spineless“ und „On the Way“. So bekamen die Fans echte Raritäten und Leckerbissen zu hören. Vor der Bühne wurde es zusehends voller und die Energie der Band übertrug sich auf das Publikum.

Backyard Babies

Armored Saint

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