Cover: Fettes Brot - Ich lass dich nicht los
Cover: Fettes Brot - Ich lass dich nicht los

Nach „Erdbeben“ ist „Ich lass dich nicht los“ die nächste Singleauskopplung aus dem aktuellen Album „Strom und Drang“. Nach Falcos Tophit „Jeanny“ ist nun „Ich lass dich nicht los“ die „Mörderballade“ des 21. Jahrhunderts. Die Vorgängersingle „Erdbeben“ kam bei den Fans sehr gut an. So klickten ca. 1.700.000 das Video und machten es somit zum meistgeschauten Musikvideo des Frühsommers. Auf dieser dritten Single hört man nun große Teile der fantastischen Band, welche „Fettes Brot“ auf ihrer Tournee begleitete. Punk Chansonnier Pascal Finkenauer, Gitarrist Sven „Wah-Wah“ Waje, Bassist Arne Diedrichson, Trompeter Gunnar Kockjoy und Posaunist Sebastian Hoffmann waren im Studio dabei.

Tracklist:

  1. Ich lass dich nicht los
  2. Amsterdam
  3. Ich lass dich nicht los (DJ fArHoT Rmx)
  4. Ich lass dich nicht los (Pascal Finkenauer Version)

Die Thematik ist die Gleiche wie bei Falcos „Jeanny“. Man hat das Ganze nur ein wenig der Zeit angepasst. Der Song handelt von einem Stalker und seinem Opfer: Man lernte sich im Internet kennen und es entwickelte sich eine sehr einseitige Beziehung bis hin zum Tod des Opfers. Ich gebe zu, der Song-Titel klingt mehr nach einem Liebeslied, aber man wird schnell eines Besseren belehrt. Einmal auf die „play“ Taste gedrückt und schon kommt man nicht mehr los. Man muss einfach hinhören und ist gefesselt bis zum Schluss. Gänsehaut pur – so wie es auch bei „Jeanny“ war. „Ich lass dich nicht los“ ist also kein Song, den man im Hintergrund laufen lassen kann – man muss bewusst hinhören. Mal wieder eine tolle Singleauskopplung von den Broten. Volle Punktzahl. 10/10 Punkte.

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