Cover: Black Crucifixion - Promethean Gift (Re-Release)
Cover: Black Crucifixion - Promethean Gift (Re-Release)

Dunkel, dunkler, Black Crucifixion. Wer dachte, dass das Vorgängeralbum „The Fallen One Of Flames“ dunkel war, der sollte sich auf „Promethean Gift“ vorbereiten. So verspricht es zumindest die Presseinfo. Finnland’s Black Metal Band „Black Crucifixion“ nahm 1991 und 1992 zwei Mini-Alben auf. Das erste, „The Fallen One Of Flames“, wurde einige Male auf beiden Seiten des Atlantiks neu aufgelegt. Aber das zweite, „Promethean Gift“, blieb für alle ein Mysterium, ausser für ein paar Glückliche, die eine Hand voll original Pressungen von Lethal Records erhaschen konnten. Nun hatte das Warten ein Ende, weil beide Alben bei SoulSeller Records herauskamen. Diese Versionen enthalten bisher ungesehene Bilder und ein neues Design. Das CD-Booklet besteht aus 24 Seiten. Außerdem vervollständigen vier bisher unveröffentlichte Bonustracks das Album. Soweit zur offiziellen Info. Und nun darf ich das Album „auseinandernehmen“ – eine andere Bezeichnung fällt mir dazu nicht mehr ein.

Line-Up:

Tracklist:

  1. Promethean Gift
  2. Serpent Of Your Holy Garden
  3. Journey Into Myself (Through A Ritual)
  4. Flowing Downwards
  5. Suomi Finland Satana (Studio track 1996)
  6. Black Crucifixion (Demo 1991)
  7. Death Water (Demo 1993)
  8. Flowing Downwards (Live 1993)

Schon beim ersten Song muss ich mich fragen, wieso solch eine CD neu aufgelegt werden musste. Irgendwie vermisse ich die tolle Musik, die in der Info so angepriesen wurde. Was macht der Sänger da? Liefert er sich einen Wettlauf mit der restlichen Band? Zusammen kommen sie jedenfalls nie. Darüber hinaus frage ich mich, ob man die Laute des Sängers auch wirklich Gesang nennen kann. Hier bekommt der Zuhörer das Gefühl, als würde er gerade seine letzten Minuten durchleben. Beim zweiten Song wirds auch nicht wirklich besser. Der Sprechgesang klingt wirklich nur Pseudo-Dunkel und ich kann dem absolut nichts abgewinnen. „Flowing Downwards“ dauert knapp 7 Minuten und fängt mit ein bisschen Chor und Gitarrengeplänkel an. Irgendwann (nach knapp 2 min) gehts dann mal zur Sache.

Die zweite Hälfte der CD (Track 05 – 08) enthält das unveröffentlichte Material, welches auch Demo Songs enthält. Und das hört man auch deutlich heraus. Die Soundqualität ist einfach nur grottig schlecht. Wer kann sich so etwas bitteschön anhören?! Und dann noch dieses „Gewürge & Gestöhne“ des Sängers bei „Black Crucifixion“. Nein, aber das ist absolut nicht mein Ding und ich frage mich mittlerweile, ob sich das jemand freiwillig anhört und auch noch wirklich gut findet. Die CD ist warscheinlich nur für echte Fans und Leute, die alles sammeln. Hier kann ich leider nur 4/10 Punkten geben.

Release: Dezember 2007

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.